Verwendung von Flüssiggas auf Volksfesten und Kirmesen

Auf Volksfesten und Kirmesen, bei allen Veranstaltungen die von Menschen besucht werden, bei denen es üblicherweise auch mobile Verkaufsstände gibt die mit Flüssiggas arbeiten, wird heute durch die Behörden auch ein Gefahrenpotenzial gesehen. Unfälle die durch nicht sachgemäßen Umgang mit Flüssiggas und deren Anlagen eingetreten sind, gaben den Anlass, ein Seminar in der Unterweisung und Schulung in deren Umgang einzuführen. Weil Kirmesen und Volksfeste eine hohe Besucherzahl haben, sind hier die Ordnungsämter sehr von diesem Seminarangebot angetan. Dieses Seminar, welches durch die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe angeboten wird, ist bisher von über 700 Schaustellerbetrieben besucht worden.

Es besteht keine Pflicht

für den Besuch, ist aber dringend zu empfehlen, weil auch hier Gefahrenpunkte aufgezeigt werden, die sonst wenig oder gar keine Beachtung fanden. Wie oben abgebildet, hat die BGN als Zusatz ein Heft mit Arbeits-Sicherheits-Informationen herausgegeben. Dies beschreibt in allen Einzelheiten, was Flüssiggas ist, welche Gefahren davon ausgehen, sowie den Aufbau von Flüssiggasanlagen und deren sicheren Umgang.

Wer auf öffentlichen Veranstaltungen eine Flüssiggasanlage betreibt,

hat durch gesetzliche Auflagen die Pflicht, diese auch nur mit den für gewerbliche Zwecke vorgeschriebenen Gasanlagen, zu betreiben. Anders als wie im privaten Bereich sind hier die einzelnen Baugruppen den Sicherheitsanforderungen klar definiert.

Eine Prüfung durch einen zertifizierten Prüfer der Gasanlage ist hier, um diese überhaupt betreiben zu dürfen, gesetzliche Pflicht. Diese Prüfung muß alle zwei Jahre durchgeführt und dokumentiert werden.

Auch ist der Tausch von einzelnen Baugruppen zeitlich vorgeschrieben. Das dient natürlich der Sicherheit für den Besucherschutz und nicht zu vergessen dem Eigenschutz.

Leider ist es sehr oft so,

das auch Betriebe zugelassen werden zur Teilnahme an einem Volksfest, die den Betrieb aber nicht hauptberuflich ausüben. Das hat natürlich zur Folge das in diesen Betrieben oft mit mangelhaften Gasanlagen gearbeitet wird, sowie auch keine Unterweisung für den sicheren Umgang mit Flüssiggas nachgewiesen werden kann.

Das hat zum Fazit

das hier die Ordnungsämter sowie die Feuerwehr, verstärkt darauf achten, das nur geprüfte und den Anforderungen entsprechende Anlagen betrieben werden sollen. Auch ist der sachgemäße Umgang mit Flüssiggas und deren Anlagen, durch entsprechende Schulung und Unterweisung der Mitarbeiter,  ein Beitrag zur Sicherheit auf Volksfesten.

Wer keine Führerscheinprüfung zum Autofahren abgelegt hat, darf schließlich auch kein Auto fahren.

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