Die Kirmesplatzeinteilung ist für jeden Kirmesplatz individuell

Jede Kirmes, egal ob nun auf einem Platz, oder in der Innenstadt, Sie alle haben ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Der Veranstalter einer Kirmes, Volksfest, hat dabei die Aufgabe, die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen. Auf einem Kirmesplatz ist das

Stadtkirmes

oft einfacher als in einer Innenstadt, dabei gibt es nämlich gewisse Besonderheiten vom Veranstalter zu beachten.

 

Jeder Veranstalter

einer Innenstadtkirmes kennt das, er plant den Aufbau der Kirmes, er muß mehrmals raus in die Innenstadt um die einzelnen Geschäfte auf den Standplätzen ein zumessen. Sehr gewissenhaft muß der Veranstalter beim messen der Standplätze für die Fahrgeschäfte sein. Sehr oft ist es so, das der Besitzer von einem Fahrgeschäft schon viele Wochen bevor die Kirmes beginnt, einen Termin mit dem Veranstalter abstimmt, und Sie dann beide den vorgesehenen Standplatz für das jeweilige Fahrgeschäft ein messen. Oft muß dabei bedacht werden, das beim Aufbau einige Umstände sein können, z.B. das eine fest montierte Sitzbank von dem Fahrgeschäft überbaut werden muß, oder eine Treppe muß überbaut werden. Solche Umstände zwingen die Besitzer von Fahrgeschäften oft zu improvisieren.

Die anderen Schaustellergeschäfte

haben dabei auch noch eine gewisse Herausforderung an den Veranstalter. Oft stellt sich das Problem, das Schaufenster durch ein Schaustellergeschäft zugestellt sind. Wenn es sich vermeiden lässt, dann sollte das natürlich nicht vorkommen, aber wie das so ist, oft ist es der Fall mit dem zustellen. Das führt dann oft dazu das Schausteller und Ladeninhaber Ihre Differenzen haben, die aber meistens mit einer verständnisvollen Einigung mit dem Ladenbesitzer ausgeräumt werden. Es liegt aber eben sehr oft auch am Veranstalter, der schon im Vorfeld die ein oder anderen möglichen Differenzen ausräumen muß.

Die Planung für eine Kirmes in der Stadt

ist für viele Veranstalter eine Aufgabe die einige Monate Ihrer Arbeitszeit in Anspruch Nimt. Es ist oft so das einige bauliche Veränderungen in der Stadt vorgenommen werden müssen. Es gibt immer irgendwelche Teile die vor dem Aufbau abgebaut werden müssen, oder versetzt werden müssen usw. Es muß im Vorfeld die Elektroinstallation für das Stromnetz fertig sein, ebenso die Wasserversorgung, und viele weitere Tätigkeiten müssen vor dem Kirmesaufbau von vielen Helfern durchgeführt worden sein.

Veranstalter die  Ihre Kirmes

mit viel Sorgfalt und dem entsprechenden Augenmaß planen, sind auch bei der Platzierung der einzelnen Geschäfte sehr akribisch. Das heißt, hier wird aufgepasst, das z.B. vermieden wird, das , gerade bei den vielen Randgeschäften, die Verteilung von gleichartigen Geschäften gewährleistet ist. Ebenso ist die Auswahl der Fahrgeschäfte so getroffen, das gleichartige Karussells vermieden werden, sowie der Mix an Fahrgeschäften, für die ganze Familie, sowie die spektakulären typischen Karussells die von Jugendlichen sehr stark benutzt werden. Genaugenommen heißt das, das es zu keiner Überbesetzung einzelner Sparten kommen sollte, oder aber der Wiederholungseffekt durch geschickte Verteilung, nicht den Eindruck des Besuchers der Doppelung der Geschäfte auffallen lässt.

Kopflatz mit Musikexpress

Die Einteilung auf einem Kirmesplatz

ist dabei wesentlich einfacher. Sicherlich hat auch ein Kirmesplatz eine gewisse Herausforderung, denn wer schon mal auf einem großen freien Platz gestanden hat, kann sich das vorstellen, das auch bei dieser Einteilung mit Sorgfalt gearbeitet werden muß. Hier gilt besonders darauf zu achten, das die Reihen eine einheitliche Frontlinie bilden, das die Gänge ausreichend breit, nicht zu breit, aber eben für die zu erwartenden Besucherzahlen, breit sind. Wichtig ist hierbei, darauf zu achten, das auch Rettungsfahrzeuge, sowie Schaustellerfahrzeuge den Platz befahren können müssen. Die Eckplätze auf einem Kirmesplatz, die sogenannten Kopfplätze, sollen immer mit einem Fahrgeschäft besetzt werden, dabei ist hier aber wichtig, je nach dem wie die Laufführung für die Besucher geplant ist, die Einteilung der Fahrgeschäfte so zu wählen, das dadurch gewisse Zugpunkte auf dem Kirmesplatz durch den Veranstalter geschaffen werden. Ein ganz wichtiger Punkt, für jeden Veranstalter, ist die Einplanung der mitgeführten Wohnwagen, Packwagen und Zugmaschinen der Schausteller. Die Anzahl und Größe dieser Fahrzeuge wird oftmals unterschätzt. Ebenso wird sehr selten darauf geachtet, das ein gewisses Parkraumangebot für die Besucher vorgehalten werden muß. Es gibt bestimmt, zu jeder Kirmes immer etwas zu verbessern nur ist es eben so, das das eine gewisse Zeit braucht, bis alles optimal verläuft.

Die Essenz dabei ist

das jede Kirmes, ob auf dem Kirmesplatz oder in der Stadt, die vom Veranstalter gut geplant ist, an den Besucherzahlen gemessen werden kann. Der Mix der Fahrgeschäfte sowie der anderen Geschäfte ist wichtig für den Besucher. Wenn sich eine Kirmes, mit hohen Besucherzahlen, die weit über die eigenen Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, auszeichnet, so ist das für jede Stadt eine kostenlose Imagewerbung. Beispielhaft genannt seien hier die Soester Allerheiligenkirmes, die Cranger Kirmes. Die Besucherzahlen sprechen hier für den Kirmeserfolg. Der Imagegewinn und die Stadtwerbung sind dabei für jede Stadt völlig kostenlos, im Gegenteil, eine Studie vom Bundeswirtschaftsministerium besagt, das jeder Kirmesbesucher 1€ an Gewerbesteuer für die Stadtkasse einbringt. Damit sollte jedem Veranstalter klar sein, das eine gut geplante Kirmes auch ein Wirtschaftsfaktor für die Stadt ist.

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