Kirmes lebt, nicht nur die Großstadt Kirmes sondern auch die Dorfkirmes hat Ihre Daseinsberechtigung

Egal ob eine große Kirmes, oder einfach nur eine kleine Dorfkirmes mit wenigen Schaustellergeschäften, Sie alle haben Ihre Akzeptanz die mit den Besuchern offen und klar gezeigt wird. Fast jeder Ort in Deutschland hat seine eigene Kirmes,Die Osterkirmes in Iserlohn am Naherholungsgebiet Seilersee lockt zum grandiosen Feuerwerk Seilersee in Flammen jährlich zehntausende Besucher

leider gibt es aber auch eben bei einigen Menschen immer wieder mal die Überlegung eine Kirmes einfach abzusagen. Das sind dann meistens Menschen die in der Politik tätig sind, oder aber auch in örtlichen Gewerbevereinen, und ganz wenige die es aus privatinteresse immer wieder mal versuchen, ein Volksfest abzusagen.

In der Tat ist es aber so, das zu allen Kirmesabsagen eine politische Entscheidung notwendig ist. Weil es die politischen Vertreter eben durch Ihre Beschlüsse erst möglich machen eine Kirmes abzusagen. Dabei spielt es keine Rolle ob es um eine große Kirmes oder nur um eine kleine Dorfkirmes geht. Es ist so, das hier eine Minderheit eben über die Interessen einer Merheit entscheidet.

Müßte jeder Politiker seine Wahl in ein politisches Amt durch die Direktwahl des Wählers entscheiden lassen, so würden wohl alle Aspiranten auf ein politisches Amt sicher gehen wollen, das Sie einen Großteil Ihrer Wähler nicht verärgern in dem Sie einen Beschluss fassen der gegen die Interessen der Merheit geht.

Nun, aus diesem Grund hat der DSB, einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der deutschen Volksfeste zu leisten, in dem er einen großen Teil seiner Arbeit auf die Erhaltung aller Kirmesen legt.

Leider kommt es auch vor, das eine Kirmes, die ein Freizeitangebot für Familien, ob groß oder klein, jung oder alt, ganz egal, eben für alle, ist, abgesagt werden soll, weil etwa andere Interessen der Verantwortlichen, auch aus kommerzieller Sicht, bestehen.

So sponsort eine Sparkasse sehr oft das Musikprogramm für ein Stadtfest, da fließen Gelder in sehr hohen Summen für den Aufbau solch einer Veranstaltung. Jedoch ist ein Stadtfest immer nur ausgelegt für eine bestimmte Besuchergruppe. Das ist immer wieder leicht zu erkennen bei dem Angebot auf einem Stadtfest.

 

Hingegen eine Kirmes,

die finanziert sich durch die Standgebühren der Schausteller. Jede Verkehrsumleitung, jede Wasser oder Stromzuleitung, Werbung und alles weitere was Kosten verursacht, wird durch die Schausteller bezahlt. Sponsoren gibt es nicht.

Der Deutsche Schaustellerbund,

hat als Vertreter der Interessen der Schausteller, schon oft erwirkt, das eine Kirmes die man absagen wollte, doch noch durchgeführt wurde. Oft fehlt es auch nur beim Veranstalter ein neues Veranstaltungskonzept zu erarbeiten um eine Kirmes zu verbessern. In vielen Fällen konnte der Deutsche Schaustellerbund mit guten Argumenten und Ideen zur Erhaltung einer Kirmes beitragen.

Hilfreich ist es,

wenn irgendwo in einer Gemeinde eine Kirmes abgesagt werden soll, meistens steht diese Absicht in der örtlichen Tagespresse, jedoch sind die Schausteller meistens diejenigen die als letztes von solcher Absicht erfahren, der Deutsche Schaustellerbund umgehend unterrichtet wird.

Mehr als einmal haben Bürger sich solchen unsinnigen Absichten zur Wehr gesetzt, sogar in letzter Instanz durch Gerichtsurteile.

 

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